Der im Südwesten liegende Höllpass durchschneidet den Waldstein- und Schneebergzug. Besonders erwähnenswert ist das rechts vom Weg liegende mit Birken und Erlen bewachsene Gebiet. Hier befindet sich eines der Hochmoore des Fichtelgebirges. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier Torf gestochen und getrocknet. Torf wurde früher zum Beheizen der Hochöfen im Bergbau, später als Hausbrand verwendet. Der Weg führt uns vorbei an der Hochspannungsleitung und der Wasserversorgung und führt dann gemächlich an zur Egerquelle.

Die Egerquelle wurde 1924 als einzige Quelle mit Setzsteinen rund gefasst. Dazu stifteten die damals reichen Eger - Städte jeweils einen mit Aufschrift behauenen Stein. Wir folgen weiter dem Quellenweg über das Kalte Buch zum Weissenhaider Eck. Hier können wir - vorher entlang des Waldpfades an der Saalequelle gelesenes - nachvollziehen. Buchenbäumchen werden angepflanzt, wachsen zum strammen Baum und werden durch verschiedene Pilzkulturen bis zum Absterben begleitet. Unser Strecke führt nur kurz der Schneebergstrasse entlang und dann unterhalb des Habersteins über die Buchenallee zum Karches. Hier am Karches befand sich früher einer dieser Hochöfen zur Erzgewinnung.

Bergauf zur Weissmainquelle liegen am Wegesrand etliche namenslose Felsblöcke. Ein Biwakzelt bietet Schutz vor dem Wetter. Nur 500m sind es noch auf den Weismainfelsen, der einst schon von Goethe bestiegene Fels bietet einen schönen Ausblick auf den Ochsenkopf- und Schneeberggipfel. In ca. einer viertel Stunde erreichen wir die Fichtelnaabquelle. Auch hier können wir Unterschlupf vor Wetterlaunen finden. Abwärts führt uns der geologische Weg und das Ringwegenetz an Fichtelberg vorbei. Nach einer weiteren halben Stunde kommen wir am Fichtelseeparkplatz aus dem Wald.

Info: Während der Wanderung kann man an Haltestellen in Karches und Fichtelberg auf den Anrufbus (Tel. 09276 250) zurückgreifen.

Bilder und Text:
Hans-Jörg Eitner Wanderführer des FGV


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